Öland

Wohltemperiert ist die Insel. Wir sind im Nordwesten. Nichts los auf dem Campingplatz bei Löttorp. Nichts los generell auf der Insel, trotz des Hammerwetters. Die Schweden haben noch keine Sommerferien. Ein 50m2-Häuschen für uns – 100m vom Strand entfernt. An dem waren wir (fast) immer alleine und täglich auch im Wasser.

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Öland ist unglaublich schön. Abwechslungsreiche, beeindruckende Natur – und in jedem Winkel anders. Die klassischen schwedischen Stugas sind pittoresque dazwischen gesetzt und passen perfekt, egal ob rot, gelb oder hellblau. Das gilt auch für die 400 Mini-Windmühlen. Man sieht von fast überall das Meer – ok, die breiteste Stelle hat 16km, aber meistens ist die Insel auf den 137km Länge schmaler.

Empfehlung – Trollskogen

Einfach schön. Knorrig irgendwie. Die Bäume sehen aus, als hätten sie schon ein paar Stürme abgekriegt. Direkt dahinter immer das Meer. Viele schöne Steine. Drei Wanderwege. Der rote eignet sich NICHT für Kinderwagen. Wir habens probiert. Mücken gibt es, wie überall in Schweden, auch hier. Aber ganz besonders schön aggressive. Eigentlich beißen sie ja nur mich, aber hin und wieder aus Fairnessgründen auch Moni.

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Empfehlung – Borgholm

Kann man machen. Nette Häuschen, ein paar Ramschläden und natürlich das Schloss Solliden, nicht zu verwechseln mit dem alten Schloss, das als imposante Ruine über Stadt und Meer thront. Der Weg von Borgholm dahin ist nett und natürlich mückig. Dafür lohnt sich Kaffeetorpet am Ende des Weges. Mehr Schweden geht nicht… von der Gesamtkomposition her: Gutes schwedisches Essen, saftige Preise, viele Mücken, niedlich kleine Häuschen, eine rote Glasbläser-Kunst-Hütte mit Grasdach, schöne Tische, eine schwedische Flagge und blonde Serviererinnen in traditionellen Kleidern.

Empfehlung – Mäandern

Auf Öland muss und sollte man generell nicht die Sehenswürdigkeiten abklappern. Klar, Alvaret lohnt sich. Aber egal wo. Klar, ein kleiner, malerischer Hafen muss mal sein, auch egal wo. Loppis, also Trödelverkäufe in Scheunen, kann man mal machen… irgendwo. Wanderungen in Mooren und verwunschenen Wäldern und auf kleinen Landzungen mit tollen Häuschen und seltenen Vögeln drauf…. egal wo. Es gibt das alles zu Hauf und man kann fast überall einfach so von der Hauptstraße abbiegen. Das macht es irgendwie entspannter. Beispiel: Wir sind einfach mit Baby und Auto losmäandert und mittags bei Kårehamns Fisk och Havskök gelandet. Sehr lecker und toller Blick. Danach gabs viele schöne und einige echt mickrige Loppisse (Hihi, ich hab Pisse geschrieben). Wirklich nettes Zeug haben wir z.B. auf Arbelund Sörgård gefunden.

Dazu liegen vor jedem Supermarkt oder Restaurant noch diverse gut gemachte Gratis-Broschüren aus, mit Tipps für Besonderheiten, die nett zu lesen sind… die man aber, wie gesagt, nicht braucht. Öland lohnt sich einfach so. Ganz entspannt und überall.

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